Garten & Therapie

Die Verbindung von Garten und Therapie zeigt sich zunehmend auf den verschiedensten Feldern.

Diese Website, GARTEN-THERAPIE ist eine Plattform, für alle jene, welche bei der Gestaltung von Gärten oder bei der Betreuung von Patienten die therapeutischen Potentiale von Gärten und Gartenarbeit nutzen. Anregungen und Beiträge sind deshalb ausdrücklich erwünscht.

Aktuelles

Neu in der Rubrik : Hilfsmittel : Hochbeete und ergonomische Gartengeräte

Seit einiger Zeit existiert auf Garten-Therapie.de eine Rubrik in der geeignete Hilfsmittel vorgesttelt werden. Wer einen kurzen Überblick dazu bekommen möchte, findet hier einen kurzen Fernsehbeitrag: Weiterleitung zur Seite des Fehrnsehbeitrags

Unter anderem werden hier auch Handgeräte eines neuen Internet-Gartenversandes gezeigt , der nebenbei eben sehr geeignete Hilfsmittel für die Gartentherapie im Angebot hat. Dieses mag auch daran liegen, dass die Inhaberin auch ein Zertifikat der Weiterbildung Gärten helfen Leben besitzt. Genauere Infos dazu finden Sie auf der Homepage von www.Stadtgarten-spaeth.de und unter Hilfsmittel: Weiterleitung zum Beitrag

Gartentherapie Kongress Wädenswil

Vom 31. Mai bis 1. Juni 2012 findet in Wädenswil (Schweiz) der 2. Gartentherapiekongress statt. Der Kongress thematisiert aktuelle Projekte aus Praxis und Forschung auf dem interdisziplinären Fachgebiet der Gartentherapie. Referate, welche verschiedene Anwendungsbereiche darlegen, geben Einblick und erläutern mögliche Ziele und Wirkungen, die mit Gartentherapieprogrammen verfolgt werden können. Bei der Exkursion zu ausgewählten Gartenanlagen können Sie sich vor Ort über Praxisumsetzungen informieren.

Kontakt und Information:
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Life Sciences und Facility Management, Weiterbildungssekretariat, Grüental, Postfach, CH-8820 Wädenswil, Tel. +41 58 934 59 69, Fax +41 58 934 50 01 , weiterbildung.lsfm@zhaw.ch

Die Konferenzanmeldung kann bis zum 7. Mai 2012 unter www.iunr.zhaw.ch/fachtagungen erfolgen oder per Post, siehe Flyer zum Download. Download Flyer

Von der Fensterbank ins grüne Quartier

KDA - Tagung in Köln am 10.05.2012

In den vergangenen 20 Jahren hat sich der sogenannte Green Care-Ansatz entwickelt. Darunter werden alle Erhaltungs- und Fördermaßnahmen für Menschen zusammengefasst, die mit Natur, Tieren und Pflanzen zu tun haben. Dazu gehören auch tiergestützte Aktivitäten, das sogenannte „care farming“ und gartentherapeutische Ansätze. Dieses für Deutschland relativ neue Gebiet soll auf die Altenhilfe für unterschiedliche Bereiche übertragen werden, z. B. in privaten Haushalten (Fensterbänke, Balkone), Wohn- und Versorgungsformen für ältere Menschen (Freisitze, Gärten und Außenanlagen) und im Wohnquartier. Für jeden dieser Bereiche gibt es interessante Forschungsergebnisse als auch eine Vielzahl internationaler und nationaler Aktivitäten. Ziel der Veranstaltung ist es, den state of the art im Bereich green care der Deutschen Altenhilfe darzustellen, um damit eine Initialzündung für den deutschsprachigen Raum zu entfalten. Weitere Infos hier

Neu in der Rubrik : Hilfsmittel : Unterfahrbare Hochbeete

Nach vielen Anfragen von Verbänden und Seniorenheimen entwickelte die Firma Die Jürries und Jang GmbH ein Hochbeetsystem, welches Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Menschen ermöglicht, bequem und barrierefrei der Gartenarbeit nachzugehen. Genauere Infos dazu finden Sie hier.

Fachtag Gartentherapie

Am 11. November 2011 findet im österreichischem St. Pölten der diesjährige Fachtag Gartentherapie statt . Das Schwerpunktthema der Veranstaltung werden in diesem jahr „Therapeutische Gärten“ sein. Keynotespeaker ist Andreas Niepel , Präsident der IGGT.

Weitere Infos finden Sie hier.

CAS in Gartentherapie

Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) bietet ab dem Frühjahr 2012 einen Studiengang zum CAS ( Certificate of Advance Studies) in Gartentherapie an. Dieser richtet sich sowohl an Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich, als auch an BerufsvertreterInnen der „grünen Branche“. Diese Weiterbildung ist modular aufgebaut und kann berufsbegleitend absolviert werden. Fachliche Auskunft erteilt die fachstelle Grün und Gesundheit der ZHAW ( email martina.foehn(at)zhaw.ch) . Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Neue Website und neue Zeitschrift : Green Care

Soeben ist die 3. Ausgabe von „Green Care“ erschienen. „Green Care „ ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift , die sich mit der Verbindung von Garten, Landwirtschaft, Therapie, Pflege und Pädagogik befasst. Sie wird herausgegeben vom Verein GartenTherapieWerkstatt ( an der Hochschule für Agrar – und Umweltpädagogik Wien)
Die aktuelle Ausgabe befasst sich mit Themen rund um den Bereich „ Care Farming und Soziale Landwirtschaft“. Die kommende Ausgabe wird sich mit dem Themenschwerpunkt „ Pädagogik im Grünen „ befassen.
Falls Sie die Zeitschrift abonnieren wollen, bzw. bei Fragen, Wünschen und Anmerkungen senden Sie bitte eine email an info(at)agrarumweltpaedagogik.ac.at

Auf der ebenfalls neuen sehr informativen WebSite www.Grenncare.at finden sich viele weitere Informationen zu diesem Thema. Außerdem kann man hier in der aktuellen Ausgabe von „Green Care „ blättern und auch ältere Ausgeben herunterladen.

Gartentherapie und Green Care

Ein Seminar der GartenTherapieWerkstatt


Gartentherapie und Green Care nutzen den Grünraum, Gärten und landwirtschaftliche Flächen, für therapeutische, pädagogische und soziale Zwecke. Ärzte und Therapeuten haben schon vor vielen Jahren erkannt, wie positiv sich die Arbeit in und mit der Natur auf die Gesundheit auswirkt. In dem dreitägigen Seminar vom 19.-21. Oktober 2011 an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien führen Sie namhafte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gartenbau, Landschaftsplanung, Medizin, Psychologie, Biologie, Soziologie, Sozialpädagogik und Landwirtschaft in die Grundlagen der Gartentherapie und Green Care ein, sie berichten über Ihre Erfahrungen und geben wertvolle Tipps zur praktischen Umsetzung.

Infos dazu hier

Abschlussbericht der COST Aktion 866 zu Green Care ist verfügbar

Das EU-Rahmenprogramm COST (European Cooperation in the Field of Scientific and Technical Research) als internationales Projekt zur Förderung von Forschung und Vernetzung beschäftigt sich innerhalb der Aktion 866 auch mit therapeutischen Einrichtungen in Landwirtschaft und Gartenbau .Die Ergebnisse der gesamten COST Aktion werden demnächst in einem separaten Abschlussbericht veröffentlicht, in Österreich ist jedoch bereits der östereichische Teilabschlussbericht veröffentlicht worden. Unter Green Care versteht man alle gesundheitsvorsorgenden oder gesundheitsfördernden Interventionen für Menschen mit Hilfe von Tieren, Pflanzen, und Natur mit dem Ziel, das soziale, körperliche, geistige, und/oder pädagogische Wohlergehen eines Menschen zu unterstützen oder zu verbessern. Unter dem Überbegriff Green Care findet sich demnach ein breites Spektrum von Maßnahmen, und somit auch die Gartenherapie

Der Bericht mit Beiträgen unter anderem von Dr. Fritz Neuhauser und dem IGGT Vizepräsidenten Dr. Thomas Haase ist bei der Bundesanstalt für Bergbauernfragen einzusehen unter diesem Link: http://www.berggebiete.at

Grünberger Seminare zur Gartentherapie

Jetzt mit neuem Aufbauseminar

Auch in diesem Jahr engagiert sich die Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg wieder intensiv auf dem Gebiet von Garten und Therapie. Neben dem Seminar „ Gärten und Gärtnern in der Therapie“ , welches sich vornehmlich an Teilnehmer aus dem therapeutischen Feld richtet und dem bereits seit einigen Jahren durchgeführtem Seminar „ Gartentherapie-Therapiegarten“, dass eher die „grüne Seite“ anspricht, wird in diesem Jahr auch erst mal ein Aufbauseminar „ Gartntherapie-Therapiegarten 2“ angeboten.

WInfos zu allen Angeboten finden Sie hier

Pflanzen für Menschen

Seit kurzem gibt es eine neue Website, die sich mit der Wohlfahrtswirkung von Pflanzen auf Menschen beschäftigt. Diese Website hat einen interaktiven Anspruch, ist mit facebook verlinkt, und will dem Ansinne für Pflanzen in Räumen eine argumentativ untermauerte, moderne Plattform zu bieten.

Weitere Infos hier

Internationale Gesellschaft GartenTherapie

Wien / 3.7. 2010 Im Rahmen einer Gründungsversammlung hat sich die bereits im vergangenen Jahr formierte Internationale Gesellschaft GartenTherapie weiter formiert.

Dabei wurde die Satzung verabschiedet sowie der erste Vorstand gewählt. Als Präsident der IGGT wurde Andreas Niepel gewählt, sowie als stellvertretende Präsidenten Frau Prof. Renate Schneiter, sowie Herr Ing. Mag. Dr. Thomas Haase . Vervollständigt wird der Vorstand durch Herrn Konrad Neuberger, sowie Herr Alfred Vollmer als Kassenwart. Die Geschäftsführung wurde an Herrn Matthias Hub vergeben.

In der IGGT sind die maßgeblichen Verbände, Institutionen, Organisationen und Zusammenschlüsse aus den Bereichen Garten und Therapie vertreten .


( Bild IGGT / Vorstand – fehlend Alfred Vollmer )


Mehr Infos zur IGGT – hier!

"Das blühende Leben" startet wieder

Udo Brüntrup , Absolvent der Weiterbildung "Gärten helfen Leben" der Caritas Köln präsentiert auf seiner neuen Homepage
www.Gartentherapie-Brüntrup.de
interessante Informationen zu seinem gartentherapeutischen Angebot . "Das blühende Leben" . "Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in der Garten ", so steht es auf dieser Website zu lesen, und zu sehen gibt es viele Eindrücke von dieser Arbeit.

MDS nimmt Stellung zu Bushaltestellen in Gärten für Menschen mit Demenz

In einer Grundsatzstellungnahme hat sich der MDS ( Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.) mit der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen beschäftigt. Dabei wird zunächst einmal erfreulicherweise wiederholt - auch mit dem Hinweis Auch die vielfältigen Möglichkeiten der Einbeziehung des Gartens zum Wohlbefinden von Demenzkranken sind noch nicht überall ausgeschöpft " und der Stellungnahme " Die Einrichtung eines Freibereiches und Gartens mit ebenfalls angepassten Themennischen trägt zur Verbesserung der Versorgung bei" auf die mögliche positive Rolle des Gartens hingewiesen "

In diesem Zusammenhang wird jedoch auch zu den in Mode gekommenen Bushaltestellen äußerst kritisch Stellung bezogen. Die ganze Grundsatzstellungnahme finden Sie hier


Neuer Weiterbildungsgang 2012 zur Gartentherapie

Das neue Programm ist da.

Mitte November 2012 startet erneut die Weiterbildungsmaßnahme “Gärten helfen Leben” in Köln. Wie der Titel “Therapeutische Begleitung in Nutzgärten der Altenhilfe” zeigt, ist dabei zwar der Fokus deutlich auf die Altenhilfe ausgerichtet, wenn sich diese Maßnahme auch nicht ausschließlich an Interessenten aus diesem Bereich richtet. So kam bereits bei den ersten Durchgängen seit 2006 ein großer Teil der Teilnehmer nicht ausschließlich aus diesem Bereich, sondern arbeitete in den verschiedensten Sparten. Die Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt und endet im Februar 2014.
Informationen zu dieser Weiterbildung , finden Sie hier

Praxis-Seminare zur Gartentherapie


Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit unter Leitung von Konrad Neuberger an zweitägigen Seminaren zur Vertiefung der gartentherapeutischen Praxis teilzunehmen. Diese, in der Regel für den bereits erfahrenen Anwender konzipierten Seminare finden dabei regelmäßig in einer therapeutischen Einrichtung statt. Sie können dort gartentherapeutische Sequenzen praktizieren, eigene Kenntnisse einbeziehen und vertiefen. Weiter Infos finden Sie hier

Bushaltestellen im Demenzgarten- Einige Gedanken


Immer öfter entdeckt man in Gärten für dementiell erkrankte Menschen eine Bushaltestelle. Kann dieses wirklich ein sinnvoller Bestandteil eines therapeutischen Gartens sein und wie sollte überhaupt der Zugang zu diesem Gartentypus und seinem Anspruch des Therapeutischen überhaupt aussehen. Lesen Sie hier einen Beitrag dazu.

Mehr Infos hier

Das Gartenprojekt des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland in der Wohnanlage St. Bernardin für Menschen mit Behinderung in Geldern-Kapellen


Getreu dem Motto Natur ist schön, Natur ist spannend - und Natur ist für alle da! existiert seit April 2008 ein Projekt des niederrheinische Naturschutzzentrum Gelderland, dessen Zweck es ist ,dass Menschen mit geistiger Behinderung gezielte Angebote bekommen, sich intensiv mit der Natur zu beschäftigen.

Eine Darstellung dieses Projektes finden Sie hier

Der Therapiegarten der Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum Felbring ( A)
Der Garten für „ Jung und Alt „ / Therapiegarten Seniorenzentrum Altach / Voralberg


sind zwei Projekte des österreichischen Planungsbüros GRÜNSINN , welches sich seit Jahren mit der Konzeption therapeutischer Gärten intensiv befasst . Darstellungen zu diesen beiden Projekten.

Informationen dazu finden sie hier (Felbring) und hier (Garten für "Jung" und"Alt")

Hilfmsittel:


Der Appel Spaten

Aus den Niederlanden wird auf dieser Plattform in der Rubrik Hilfsmittel ein neu geformter Spaten vorgestellt.
Arie Appel aus Enkhuizen hat den sogenannten Appelspaten entwickelt. Er zeichnte sich dadurch aus, dass er einerseits komplett aus einem Stück gefertigt ist und dass er mit zwei Stielen ausgestattet ist.

Weiter Infos dazu hier

Zur Homepage von Arie Appel: http://home.wanadoo.nl/arie.appel/english.html

Ein neues Angebot in der Schweiz
Als erster Schweizer hat Thomas Pfister im Januar 2008 die Weiterbildung „Gärten helfen Leben“ der Caritas Köln erfolgreich abgeschlossen. Informationen zu Gartentherapie und zu den Tätigkeiten erhalten Sie nun unter:
www.gartenundtherapie.ch

Diplomarbeit zum Therapiegarten
“Therapie auf Rezept..” so, lautet der Titel einer Diplomarbeit von Kathi Voges. Was sich dabei im Titel so selbstverständlich anhört, behandelt das spannende Konzept eines neuen Therapiegartens für die Rems-Murr-Klinik Winnenden. Dieser Therapiegarten ist dabei speziell für die Belange von Kindern ausgerichtet. Die Autorin ist sowohl vom Erstberuf her Ergotherapeutin, wie auch (nach dieser Diplomarbeit) Diplom-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur ,- eine besonders geeignete Kombination also. Teile dieser Arbeit können hier eingesehen werden.

Buchempfehlung 1
Titel: Gartentherapie
Herausgeber: Deutscher Verband der Ergotherapeuten
Verlag: Schulz-Kirchner Verlag
Autoren:
Christa Berting-Hüneke,Sandra Jung, Gabriele Kellner, Dr. Fritz Neuhauser, Andreas Niepel, Maria Putz, Winfried Schmidt, Stefan Scholz, Andrea Sieber, Dr. Gerhard Strohmeier, Anke Weiss

Menschen gärtnern! Seit Jahrtausenden formt der Mensch die Natur. Gärten sind Sinnbilder dafür, dass wir sowohl Natur- als auch Kulturwesen sind. Viele von uns benötigen den Garten für ihr persönliches Gleichgewicht, umso stärker vielleicht, je mehr ihr sonstiger Lebensstil sie von der Natur entfremdet. Daher erscheint es nur konsequent, dass in den letzten Jahren das Gärtnern mehr und mehr auch in Therapie, Pflege und Erziehung Einzug gehalten hat.

In dem vorliegenden Buch erläutern 11 Autoren aus verschiedensten Bereichen, warum, wo und wie der Garten und das Gärtnern ihren berechtigten Einsatz finden können. Auf folgende Aspekte wird besonders eingegangen:





•Gärtnern mit verschiedenen Altersgruppen
•Der Einsatz des Gärtnerns in Ergotherapie und Pädagogik
•Soziale und kulturhistorische Aspekte des Gärtnerns
•Besonderheiten im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen
•Gärtnern bei Bewegungsstörungen

Darüber hinaus erhält der gärtnerisch noch unerfahrene Therapeut Informationen über die Ausführung gärtnerischer Tätigkeiten und Möglichkeiten der Anpassung bei Fähigkeitsstörungen.

Die Autoren benennen die Besonderheiten der Therapiemittel Garten und Gärtnern und möchten dazu anregen, diese zur Erreichung von Therapiezielen zu nutzen. Altvertraute, lebenspraktische, vielfältige und anpassungsfähige Tätigkeiten, das Wahrnehmen von Düften und Farben der Pflanzen, der Geschmack von Kräutern und Gemüse unterstützen die (Wieder-)Erlangung von Kompetenzen und fördern das persönliche Wachstum des Klienten, indem dieser selbst Wachsen und Werden durch das Gärtnern wahrnimmt und aktiv gestaltet.

Weitere Infos( Bestellmöglichkeiten / Leseprobe etc.) hier.
Gesellschaft für Gartenbau und Therapie e.v. nun auch online erreichbar
Seit einiger Zeit existiert nun auch eine Internetpräsenz der Gesellschaft für Gartenbau und Therapie e.v. Unter der Adresse www.Gartenbau-und-Therapie.org findet man grundsätzliche Infos zur Gesellschaft, zur Gartentherapie, zu Links, Bezugsquellen sowie Veranstaltungshinweise.

Hier der direkte Link

SoFar - Eine EU- Initiative zur sozialen Landwirtschaft
Die therapeutische oder sozial orientierte Auseinandersetzung mit dem Garten, der Landwirtschaft oder der Natur findet auf vielen verschiedenen Ebenen statt. Ebenen, die sich berühren, ergänzen und gegenseitig inspirieren. “ Sozialer Landbau ist eine Perspektive multifunktional verstandener Landwirtschaft. Hauptprodukte sind nicht Verkaufsfrüchte sondern Gesundheit und Beschäftigung, Bildung oder Therapie” so beschreibt das EU-Forschungsprojekts SoFar (Soziale Landwirtschaft) deren Ziel und Initiative. Weitere Informationen dazu erhält man über die WebSite von SoFar unter www.sofar-d.de

Buchempfehlung 3
Von Gärten und Zwischenwelten Zur Psychologie des Gartens - von Ruth Amman

ISBN 3-9523057-1-5 Euro 30.-

Es ist eine uralte Weisheit, dass Gärten auf die Seele und den Körper der Menschen eine wohltuende, Lebensfördernde Wirkung ausüben, denn der Garten gehört zum großen Archetyp des Lebens und ist eines der wenigen ganz grossen archetypischen Bilder, die von den Menschen überwiegend positiv erlebt werden. Das positive Erleben ist deshalb bedeutsam, weil der Garten Teil der natürlichen und kulturellen Umwelt der Menschen ist und von da her einen äußerst einflussreichen Faktor in der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt darstellt. Dieses Buch lädt dazu ein, die Fülle und Vielfalt der Gärten und ihr Wirken auf unser Inneres in neuer Weise zu sehen und zu erleben. ( aus dem Hinweis des Wolfbach Verlages Zörich)

Garten - und Hühnertherapie im St. Laurentius Stift Waltrop
Bereits im Frühjahr 2004 entstand auf der Station 4 des St. Laurentius- Stiftes Waltrop die Idee eines Patientengartens im Gespräch. Dieser Gedanke wurde von Sr. Mariola Breitzmann aufgenommen und in eine neue Therapiemöglichkeit im psychiatrischen Stationsalltag integriert. So entstand zunächst der Garten. Später wurde zudem die Pflege von Hühnern integriert. Mehr über dieses Projekt lesen sie hier


heißt eine aktuelle Publikation der Universität Wageningen Holland. Sie stellt zwar natürlich niederländische Inhalte in den Mittelpunkt, ist darüber hinaus aber durchaus als eine europäische Bestandsaufnahme aller Projekte und Tendenzen in diesem Bereich zu verstehen. So gibt es in diesem Buch auch eigene Kapitel zur Situation in Deutschland, der Schweiz und Österreich

Neben dem eher landwirtschaftlichem Aspekt , auf den der Titel schließen lässt, findet hier auch der Bereich von Garten und Therapie seinen Platz

Bereits jetzt ist diese Publikation im Internet einzusehen und sogar downloadbar. Und zwar unter diesem Link

Artikel
Der Pressedienst der CMA ( die ja auch Mitveranstalter des 1. dt. Kongresses zu Garten und Therapie 2002 in Bad Lippspringe war) hat sich bereits wiederholt der Thematik von Garten und Therapie gewidmet. In den letzten Wochen erschienen in diesem Zusammenhang zwei weitere interessante Berichte:


Gartentherapie mit Kindern
“ Das Erdhäuflein in der kleinen Schubkarre schwankt. Die Last in der linken Kinderhand, dem linken Arm wird plötzlich größer als rechts. Hände, Arme, Schultern, der ganze Rücken müssen gegensteuern....”
so beginnt der erste Artikel des Pressedienstes der CMA der kürzlich erschienen ist.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Kleingärten - Begegnungsstätte für Jung und Alt
befasst sich mit einer ganz anderen Facette , nämlich einer konkreten Kleingartensiedlung in Hamburg und ihrem Zusammenleben mit einem Pflege - und Altenzentrum.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Gartentherapie auf den Seiten des GZW
Einen extra Bereich widmet mittlerweile das Geriatriezentrum am Wienerwald auf seinen Internetseiten der Gartentherapie. Auf diesem Angebot finden sich zur Zeit beispielsweise Downloadmöglichkeiten diverser Arbeiten und Texte. Man findet diese Seite über diesen Link

Gartenkunsttherapie
Mit der Verbindung von Kunsttherapie und Gärten befasst sich die Dipl. Heilpädagogin Johanna Schacht. Ihren Ansatz beschreibt sie dabei auf folgende Art :
“ Es geht mir v.a. darum, eine theoretische Grundlage zur kunsttherapeutischen Erschließung des Topos Garten zu erarbeiten. ...... Dieser interdisziplinäre Zugang besteht sowohl in kulturgeschichtlichen, philosophischen, anthropologischen, kunsttheoretischen als auch in psychologisch-therapeutischen Aspekten...
Wer mehr darüber erfahren möchte, oder auch Ihre Diplomarbeit erwerben will, der hat diese Möglichkeit auf der Website www.gartenkunsttherapie.de

Recherche
Gartentherapie in der GEO
Im Sonderheft der GEO “ Europas schönste Parks & Gärten” findet sich auch ein ausführlicher Bericht der die Gartentherapie in Deutschland behandelt.

Zitat: “Heilgärten: Grün fürs Leben Dass der Umgang mit Pflanzen Körper und Seele gut tut, ist mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen. Deshalb erkunden immer mehr Therapeuten die heilsame Wirkung des Gärtnerns

Der ganze Artikel hier

Diplomarbeit : “Freiräume in Gefängnissen”
Gartentherapie in der GEO
“Gartengestaltung ist das Streben des Menschen, landschaftliche Räume und Orte mittels Pflanzen, Wegen, Wasser, Steinen, Bauten und Skulpturen zur Freude der Menschen zu gestalten. Justizvollzugsanstalten (JVA) sind meist durch Mauern umsäumte Gebäudekomplexe zur Verwahrung der vor dem Gesetz straffällig Gewordenen. Diese scheinbar widersprüchliche Verbindung von schön und lebensfroh einerseits und düster und deprimierend andererseits ist Gegenstand der Arbeit” , so beginnt die Diplomarbeit von Jörn-Alexander Dressel, die Sie in Ausschnitten hier lesen können.

                                                                                     

Buchempfehlung 2
Freiräume für ältere Menschen
von Monika Zebski

Im vorliegenden Band untersucht die Landschaftsplanerin Monika Zebski die Freiraumbedürfnisse einer aufgrund der demografischen Entwicklung immer zahlreicher und für unsere Gesellschaft bedeutsamer werdenden Gruppe: die Senioren.

Wesentliches Ziel ihrer Untersuchung und Leitmotiv ihrer Bearbeitung ist der Grundsatz, Freiräume auf individuelle Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ansprüche dieser Zielgruppe auszurichten, anstatt auf altersbedingte Defizite abzustellen, wie dies leider noch häufig in Planungen und Realisierungen anzutreffen ist. Die Autorin verfolgt somit einen aktuellen Ansatz der gesellschaftlichen und professionellen Diskussion, ein höchstmögliches Maß an Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit älterer Menschen zu erreichen und Freiräume nicht eindimensional, sondern für die Bedürfnisse vieler zu gestalten.

ISBN: 3-89117-167-6

Das Buch kostet 18 ¥ und ist hier direkt bestellbar:
Universität Kassel / Infosystem Planung
Henschelstr. 2 / 34127 Kassel
email : info-isp@uni-kassel.de

Presse
“ Gärtnern scheint für viele Menschen nach Schlaganfall die einzige Tätigkeit zu sein, die Ihnen besondere Lebensfreude vermittelt” resümiert Prof. Dr. Christoph Gutenbrunner ..”
so steht es in einer Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für physikalische Medizin und Rehabilitation. Dieses Ergebnis einer Studie mit 70 Schlaganfallpatienten, sowie weitere interessante Hinweise , beispielsweise auch auf einen geplanten Rehapiegarten in Bad Wildungen finden sich hier : Der ganze Artikel

Planungshilfe zu Gärten für dementiell erkrankte Menschen beim Kuratorium Deutsche Altershilfe
Im Rahmen des BMG-Modellprogramms hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe bereits im Jahre 2003 zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema „Gärten für pflegebedürftige Menschen“ eingeladen.

In einer veröffentlichten Planungshilfe werden sieben sogenannte Sinnes- und Therapiegärten für Menschen mit Demenz oder psychischen Beeinträchtigungen präsentiert.

Die vorliegende Broschüre zeigt Möglichkeiten, wie Gärten gezielt für unterschiedliche Personengruppen geplant und umgesetzt werden.

Zum Download dieser Broschüre kommen Sie hier

Literaturhinweis
Gartentherapie- Bestandsaufnahme und berufliche Wiederintegration

heißt eine kürzlich veröffentlichte Diplomarbeit, welche von Birgit Gallistl am Institut für Soziologie / Abteilung für empirische Sozialforschung an der Johannes Kepler Universität Linz erstellt wurde. Es geht dabei, wie der Titel sagt, um eine Bestandsaufnahme der Situation in Ötserreich. Ebenso werden aber auch Wege und mögliche zukünftige Entwicklungen aufgezeigt. Birgit Gallistl hat an dieser Stelle große Teile aus dieser Arbeit zur Verfügung gestellt, die Sie hier finden.

Planungshinweise zu Gärten für dementiell erkrankte Menschen
Auch in der Schweiz sind nun von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion Bern (www.gef.be.ch) Informationen für die Gestaltung derartiger Gärten publiziert worden. Man findet sie hier

Gartentherapie auf dem Weg
Immer wieder stellt sich die Frage danach, wie “anerkannt” denn die Gartentherapie in Deutschland , Österreich und der Schweiz ist. Und im Folgenden ergibt sich dann natürlich die Frage, wie denn diese abrechenbar sei.

Fast unbemerkt hat dabei diese Gartentherapie in den letzten Jahren ihren Weg auch in die einen oder anderen Regularien gefunden Weiteres dazu hier

Gartentherapie und medizinische Integration
Die Nachfrage nach Gartentherapie und nach therapeutischen Gärten wird mittlerweile zunehmend an Pflegeeinrichtungen und innerhalb der Rehabilitation deutlich. Eine Integration in die entsprechenden medizinischen Konzepte wird somit mehr und mehr notwendig.

Aus diesem Grunde präsentiert Garten-Therapie.de an dieser Stelle auch die Zusammenfassung eines Beitrages von
Dr. Roger Schmidt zur Gartentherapie in der neurologischen Rehabilitation

und möchte ebenfalls gezielt noch einmal auf einen Beitrag zur Gartentherapie bei der Pflege alter Menschen von Dr. Fritz Neuhauser mit dem Titel Garten, Therapie und Pflege hinnweisen. hier

Linktipp:
Soziales und Therapeutisches Gärtnern Unter dieser Website bietet die Dipl.Soz.Arb./Dipl.Soz.Päd. (FH) Verena Schumann nicht nur diverse Beratungsangebote auf diesem Gebiet an, sondern stellt darüber hinaus ebenso vielfältige Informationen zur Verfügung.

So gibt es hier auch unter anderem die Möglichkeit ihre Arbeit “ Gartenarbeit als Methode des Empowerments für Menschen mit psychischer Erkrankung “ komplett herunterzuladen. Zu finden ist dieses Angebot unter www.sozialtherapiegarten.de/

Fördermöglichkeiten
Im Rahmen der Veranstaltung “ Von der Freifläche zum Nutzgarten für Menschen mit Demenz” , veranstaltet von Diözesan Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. stellte Ursula Monheim , MdL NRW und Mitglied des Stiftungsrates des Stiftung Wohlfahrtspflege Möglichkeiten und Bedingungen vor , unter denen therapeutische Gärten an Senioreneinrichtungen gefördert werden können. Diese Bedingungen finden Sie auch hier

Hilfsmittel nun bei Garten-Therapie.de
Aufgrund der zunehmenden Anfragen nach geeigneten Hilfsmitteln wird es ab jetzt zu diesem Thema einen eigenen Block in diesem Webangebot geben.

Den Anfang machen dabei zwei Produkte der Firmen Chaps&more sowie ergobase. Zu diesem neuen Angebot gelangen Sie direkt über die Navigationsleiste links, sowie über diesen Link

Grün und Gesundheit an der Hochschule Wädenswil (CH)
Bereits seit Jahren engagiert sich die Hochschule Wädenswil (CH) auf dem Gebiet von Garten und Therapie .

So findet sich man dort bereits seit einiger Zeit den Wahlpflichtkurs “ Grün und Gesundheit”, der sich unter anderem auch mit dem Thema der Gartentherapie befasst. Weitere Infos zu Aktivitäten der HSW und ganz generell ein Überblick über verschiedene Projekte der renommierten Hochschule, von der Conference on Urban Horticulture 2002 über das KTI-Projekt “Therapeutische Gärten für Alterszentren” bis zum neuestem Projekt eines Forschungsprojektes zur Gartentherapie in der Rehabilitation finden sie hier....